DIE MODULE
| Modul 1: | Das Versteckspiel - Lifestyle, Symbole und Codes der extremen Rechten |
Das Hakenkreuz und den Hitlergruß kennen alle. Das Verwenden dieser Symbole ist verboten, so dass immer mehr Codes und neue Symbole entstehen, die - oft nur für Insider zu erkennen - Ideologien und Zugehörigkeit zur Szene der extremen Rechten zeigen sollen. In diesem Workshop wollen wir die Aufmerksamkeit und Wahr- nehmung der Jugendlichen schärfen, um demokratie- feindliche Zeichen erkennen zu können und Stellung zu beziehen.
| Modul 2: | Rechtsrock - Musik als Köder |
Rechtsrock hat sich in der Szene effektive Anwerbermöglichkeit und “spannende Erlebniswelt” für Jugendliche erwiesen. Wir wollen Schüler und Schülerinnen in die Lage versetzen, “rechte” Musikangebote zu erkennen, um erfolgreich gegen die Verbreitung rassistischer, antisemitischer, menschenverachtender und volksverhetzender Inhalt vorgehen zu können.
| Modul 3: | Argumente gegen rechte |
| Parolen und Aussagen |
Immer wieder hören wir die gleichen Sprüche, z.B.: “Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg” oder: “Die deutsche Kultur geht den Bach runter”. Um diesen Aussagen begegnen zu können, werden wir in diesem Workshop die Parolen bearbeiten und sie entkräften. Wir werden mit den Jugendlichen Vorurteile abbauen und erklären. Das Ziel ist es die Jugendlichen zu motivieren, Ausgrenzung und Diskriminierung entgegen treten zu können.
| Modul 4: | Rechte in Dortmund |
Rechtsextreme und neonazistische Aktivitäten haben in unserer Stadt zugenommen. Seit Jahren erleben wir immer wieder provokante Aufmärsche, oftmals sogar Bedrohungen im Alltag. In diesem Workshop wollen wir darüber informieren, wer die Rechtsextremen in Dortmund sind, wie sie arbeiten und wo sie in Dortmund und Umgebung aktiv sind.
| Projekttag: | "Die Vergangenheit in der Gegenwart" Historischer Nationalsozialismus und heutige Neonazis |
Im Rahmen dieses etwa sechs-stündigen Projekttages in der Mahn - und Gedenkstätte Steinwache soll zunächst an diesem Ort lokalen Verfolgungsgeschehens ein Bild der Jahre 1933-1945 in Dortmund erarbeitet werden. Nach einer Fühung und Arbeitsgruppenphase werden über ein Modul aus dem Programm "90 Minuten gegen Rechts" anschließend Bezüge zur heutigen Lebensrealität hergestellt und diskutiert. Anhand des Erlebten und Gelernten soll den Fragen nach der Relevanz dieses eigentlich relativ kurzen Teils deutscher Geschichte für unsere heutige Gesellschaft und der Notwendigkeit einer Beschäftigung damit nachgegangen werden.